HUMAN in der Berliner Philharmonie

Jetzt steht es fest: Die neue Orchesterkomposition HUMAN von Helge Burggrabe wird am 16. April 2021 vom Label Berlin Classics veröffentlicht und am 16. Mai 2021 ihre Konzertpremiere im großen Saal der Berliner Philharmonie feiern. Für diese besondere Erstaufführung konnte die Besetzung der CD-Aufnahme gewonnen werden: Es spielen das Deutsche Kammerorchester Berlin, Elbtonal Perkussion aus und der kanadisch-palästinensische Pianist John Kameel Farah unter der Leitung des Dirigenten Duncan Ward aus England. Zudem liest die Filmschauspielerin Julia Jentsch Ausschnitte der UN-Menschenrechte sowie lyrische Texte zu Grundthemen wie Freiheit, Gleichheit, Heimat, Schutz und Liebe, die in dem Musikwerk HUMAN thematisiert werden.

Cato Bontjes van Beek - Konzertfilm

CATO Konzertfilm Trailer

In den letzten Tagen ist ein Konzertfilm als Würdigung der Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek zu ihrem 100. Geburtstag entstanden. Ähnlich wie Sophie Scholl engagierte sie sich gegen das Nazi-Regime und ist mit ihrem Widerstand ein zeitloses Vorbild für Mut und Entschlossenheit ist im Kampf gegen Unterdrückung und Unfreiheit.

Die bekannte Filmschauspielerin Julia Jentsch spricht die berührenden Texte der Cato. Außerdem singt das wunderbare Leipziger Vokalensemble Sjaella Musik unterschiedlicher Epochen von Schlagern der 30er Jahre über Henry Purcell und J.S. Bach bis zu Neuvertonungen zu Cato-Texten des Komponisten Helge Burggrabe. Er verfasste auch das Konzept und leitete die Filmaufnahme. Zudem wirken als Sprecher noch Lorenz Meyboden und Christoph Jöde mit. Ein Trailer (bitte anklicken) bietet einen ersten Vorgeschmack auf den 80-minütigen musikalisch-literarischen Konzertfilm, der in der Fischerhuder Liebfrauenkirche aufgenommen wurde. Der Film wird am Samstag, 14. November um 19 Uhr auf der YouTube-Plattform youtube.com/musicainnova zu sehen sein und im Anschluss online bleiben.
Zudem wurde mit dem Vokalensemble Sjaella die neue Musik zu Cato-Texten von Helge Burggrabe für eine dreistündige Radiosendung über Cato Bontjes van Beek aufgenommen, die am 14. November ab 23.05 Uhr im Deutschlandfunk gesendet wird. Autor dieser Sendung ist der Cato-Biograf Hermann Vinke.
Produktionsleitung, Schnitt: Jannick Mayntz; Ton: Christian Mayntz; Licht: Michael Suhr // Träger: Flecken Ottersberg, Evangelische Kirchengemeinde und der Kulturverein musica innova e.V. // Zudem die Unterstützer: Landschaftsverband Stade, Weser-Aller-Bündnis für Demokratie und Zivilcourage (Wabe e.V.), Brüning’s Scheune in Fischerhude, Stadt Achim, Netzwerk Erinnerungskultur im Landkreis Verden // Organisation: Gleichstellungsbeauftragten Marlies Meyer, Dr. Angelika Saupe, AG frauenORT Fischerhude/Achim

HAGIOS Livestream Kölner Dom

Am Donnerstag, 1. Oktober um 21.30 Uhr, wird aus dem abendlich leeren, illuminierten Kölner Dom ein HAGIOS Konzert als Livestream übertragen (ohne Publikum im Dom). Diese Sendung auf domradio.de und youtube.com/musicainnova mit Helge Burggrabe und einem Gesangs-Trio der Kölner Dommusik (Annika Stegger, Anna Goeke und Konstantin Paganetto) lädt mit Gesängen und Texten zum Meditieren und zum Mitsingen ein. Die Lichtgestaltung liegt in der Hand von Michael Suhr. Es ist ein Abend des „gesungenen Gebetes“ mit ermutigenden Impulsen in diesen besonderen Zeiten, ein Abend, der dem Heiligen, dem HAGIOS, Raum eröffnet, der miteinander verbindet. Hier kann die Sendung auch im Nachhinein noch angeschaut werden (bitte anklicken!).

Eine gemeinsame Einladung des Erzbistums Köln, der Thomas-Morus-Akademie Bensberg und des Domradios. Der Abend wird eröffnet von Domdechant Robert Kleine. Unterstützt wird das HAGIOS Konzert von dem Förderverein musica innova e.V.. Seid mit dabei und sagt noch anderen Bescheid!

> Flyer zum Weitersenden! (Bitte anklicken)

Foto oben: Beatrice Tomasetti, Köln

Keine HAGIOS Konzerte bis Weihnachten

Aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen wurden alle geplanten HAGIOS Konzerte mit Publikum bis Weihnachten abgesagt. Das betrifft die großen HAGIOS Konzerte im Meißener Dom (11.9.), im Hildesheimer Dom (12.9.), in der Göttinger Hauptkirche St. Johannes (13.9.) und im Bremer Dom (2.10.) ebenso wie die kleineren HAGIOS Konzerte im Kloster Kirchberg (23.10.), in Kirchheim/Teck (25.11.), Biberach (26.11.), Augsburg (2.12.), Fischerhude (6.12.), und in der Hamburger Kirche der Stille (7.12.).

Erfreulicherweise werden zwei HAGIOS Konzerte in verwandelter Form stattfinden: Ein konzertanter HAGIOS Abend mit Gesangssolisten und Christof Fankhauser (Klavier) am 19.9. in der Klosterkirche Kappel (bei Zürich) mit Publikum, und ein HAGIOS Livestream aus dem Kölner Dom am 1. Oktober um 21.30 Uhr mit Gesangsolisten (ohne Live-Publikum), übertragen von domradio.de – mit der Möglichkeit, von zuhause aus mitzusingen.

HUMAN Aufnahmen in Berlin

Die neue Komposition HUMAN von Helge Burggrabe ist abgeschlossen. Es sind 13 Orchesterstücke entstanden über menschliche Grundthemen wie Freiheit, Gleichheit, Heimat, Schutz und Liebe, die in diesen Tagen bereits in Berlin mit wunderbaren Musikern aufgenommen werden: Es spielen das Deutsche Kammerorchester Berlin, Elbtonal Perkussion und der Pianist John Kameel Farah unter der Leitung des hervorragenden Dirigenten Duncan Ward. Die aufwändige Musik-Aufnahme wird im Winter beim Label Berlin Classics erscheinen und die Grundlage sein für die Tanz-Choreographie von Wilfried van Poppel & Team.

CHARTRES HÖRBUCH erschienen

Das umfangreiche Hörbuch “Chartres – Wege zum Herzen” (5 CD), gelesen von Helge Burggrabe und Julia Jentsch, ist heute erschienen! Alle Menschen, die bereits in Chartres waren und alle, die einmal zur Kathedrale reisen möchten, lädt der Komponist und Autor Helge Burggrabe zu einem intensiven “inneren Pilgerweg” ein: Von der Annäherung über die Felder führt der Weg in die geheimnisvolle romanische Krypta sowie durch die mit großartigen Skulpturen geschmückten Portale in den weiten Raum der gotischen Oberkirche mit den strahlenden Glasfenstern. Dort wartet das weltberühmte begehbare Labyrinth, ehe der Weg in die Vierung mündet, dem „Herzraum der Kathedrale“. 

Lyrische Texte von Rainer Maria Rilke, Karl Rahner, Thich Nhat Hanh oder Hilde Domin, gelesen von der bekannten Schauspielerin Julia Jentsch, sowie Musik mit Flöte, Monochord, Orgel und Chor lassen überraschende spirituelle Dimensionen anklingen. Ein Hörbuch, das einlädt, den Weg zum Herzen zu gehen.

Das Hörbuch basiert auf den sieben Kapiteln des Pilgertextes von Helge Burggrabe im Buch „Chartres – Lauschen mit der Seele“ (Kösel, 2011).

Als Vorgeschmack können hier Ausschnitte des Hörbuchs angehört werden. 

Ab sofort kann das Hörbuch hier (bitte anklicken!) zum Stückpreis von 20 Euro bestellt werden.

HAGIOS-Sendungen auf YouTube

In der Zeit des Lockdowns rief Helge Burggrabe im März die HAGIOS-Sendungen ins Leben, die in dieser speziellen Zeit Kraft und Zuversicht geben sollten und mit Gesang, Gedanken und Stille auch mit anderen Menschen verbinden konnten. Letztlich wurde daraus bis Mitte Juni eine Reihe von 13 wöchentlichen Sendungen, die überwiegend live entstanden und insgesamt mehr als 100.000 mal angeschaut wurden. Bei einigen Sendungen gab es wunderbare Gäste: den Rezitator Lorenz Meyboden, den Autoren Pierre Stutz, die Bremer Dommusiker Tobias Gravenhorst und Stephan Leithold, das Solisten-Quartett der Bremer Lux in tenebris-Aufführung, den Schauspieler Erik Roßbander, die Geigerin Ingwe Murtada, die Pastorin Irmgard Nauck, das Elbcanto-Quartett, die Tänzerin Nanni Kloke und der Percussionist Stephan Krause. Getragen wurde diese Sendereihe von dem Förderverein musica innova e.V. und zahlreichen Spenden.

Ausgehend von den HAGIOS-Gesängen, die jeweils den roten Faden bildeten, ist da ein großer Reichtum und Fundus entstanden, der online bleibt und insofern weiterhin angeschaut werden kann unter https://www.youtube.com/musicainnova. Es lohnt sich, diesen YouTube-Kanal zu abonnieren (kostenlos), um weitere Sendungen, die bereits für den Herbst in Planung sind, nicht zu verpassen.

FRIEDENSKONZERT 8. Mai 2020

Zum 8. Mai 2020, dem Gedenktag an 75 Jahre Kriegsende, hat Helge Burggrabe im Dom das Bremer Friedenskonzert gemeinsam mit den Solisten Sabrina Reist (Sopran), Sophia Holdt (Alt), Clemens Löschmann (Tenor), Birger Radde (Bariton), Erik Roßbander (Rezitation), Domkantor Tobias Gravenhorst und Domorganist Stephan Leithold (Orgel) gestaltet. Hier kann es angeschaut und angehört werden (Bitte anklicken!). Die Texte von Elie Wiesel, Matthias Claudius, Thich Nhat Hanh, Hilde Domin, Mahatma Gandhi erinnern an die unfassbaren Schrecken von Krieg und zeigen zugleich Ansätze auf, wie Frieden substantiell entstehen kann und inwiefern jede und jeder Einzelne mitverantwortlich ist. Verwoben werden die Texte mit französischen Orgelkompositionen von Marcel Dupré, Olivier Messiaen, Jean Langlais und Vokalmusik von Helge Burggrabe.

Aus dem Schrecken und der Erschütterung des Kriegserlebens heraus entstand in den Folgejahren nach 1945 in den Menschen der tiefe Wunsch, dass eine solche Barbarei zwischen Menschen nie wieder möglich sein solle. In einer Sternstunde der Geschichte wurde 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte formuliert, deren demokratische und freiheitliche Grundideen Eingang fanden in die Verfassungen vieler Länder wie auch dem Grundgesetz in Deutschland und das Fundament bilden für eine weitgehend friedliche Zeit in den vergangenen 75 Jahren. Das Bremer Friedenskonzert möchte daher bewusst auch die Brücke zur heutigen Zeit schlagen: Weltweit immer noch steigende Rüstungsausgaben und das Erstarken von nationalistischen Kräften zeigen, dass es heute mehr denn je die Wachheit und das Engagement von vielen Menschen braucht, sich für eine friedvollere Welt einzusetzen. Wie die Geschichte in Europa und der Welt weitergeht, hängt von jedem Einzelnen ab.

HINENI Friedensprojekt Aufruf

Der Komponist Helge Burggrabe ruft mit dem Mitsingprojekt HINENI (hebräisch für „Hier bin ich“) zu einem Friedenszeichen auf: Bis zum 8. Mai 2020, dem Gedenktag für 75 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges, kann jeder, ob jung oder alt, in der eigenen Sprache eine Version von HINENI aufnehmen und einsenden. In der jetzigen Zeit der Einschränkungen, in der man sich mit anderen Menschen nicht real zum Singen treffen darf, entsteht mit HINENI trotzdem ein vielstimmiger Chor, der deutlich macht: Wenn jeder Mensch in seiner Einzigartigkeit, mit seinem „Hier bin ich“ sein darf, dann haben wir eine tragfähige Grundlage für ein friedvolles Zusammenleben in aller Unterschiedlichkeit!

Die eigene Mitsing-Version zu erstellen und einzusenden ist einfach und wird unter www.youtube.com/musicainnova  näher erklärt.

Am 22. Mai 2020 soll das möglichst vielstimmige Friedensprojekt HINENI dann online gestellt werden.

LUX IN TENEBRIS Radiosendung

Am 29. März stellte Deutschlandfunk Kultur in der Sendung “Ich bin dein Hüter, Bruder!” die Friedensvision des Oratoriums LUX IN TENEBRIS von Helge Burggrabe vor. Warum gibt es Gewalt und Krieg? Und wo zeigt sich das Göttliche im Irdischen, wenn die Menschen sich nicht mehr als Geschwister erkennen? Im Kontext von 75 Jahren Frieden seit Ende des Zweiten Weltkrieges geht es um die Frage, was jeder Einzelnen dazu beitragen kann, dass die Spirale von Entfremdung und Hass bis hin zu Gewalt und Krieg nicht wieder in Gang kommt. Eine Sendung von Angela Krumpen mit lyrischen Texten, O-Tönen von Helge Burggrabe, Hintergrundinformationen und Musikbeispielen.

Hier kann die Sendung angehört und nachgelesen werden (Bitte anklicken).