URAUFFÜHRUNG im Kölner Dom

3.000 Menschen kamen zu den beiden Erstaufführungen des Dreikönigsoratoriums in den voll besetzten Kölner Dom und dankten mit lang anhaltendem Applaus den rund 150 mitwirkenden Musikerinnen und Musikern, den Dirigenten sowie dem Komponisten Helge Burggrabe. Als Auftragswerk für die 700 Jahr-Feierlichkeiten des Kölner Domes handelt das neue Oratorium von der Geschichte der Drei Könige und von damit verbundenen fundamentalen Glaubensfragen: Vom Aufbruch des Herzens und der Sehnsucht nach Licht und Orientierung, über Herausforderungen, Widrigkeiten und Verirrungen auf dem Weg bis zum Ankommen und Berührt-Werden im Herzen durch Gottes Gegenwart.

Die vom Domradio und dem WDR in Bild und Ton aufgenommene Uraufführung kann HIER (anklicken) weiterhin angeschaut werden: . Auf dem YouTube-Kanal von Helge Burggrabe finden Sie zudem eine kurze Werkeinführung (anklicken). Abonnieren Sie bei Interesse gerne den YouTube-Kanal. Hilfreich kann zudem das Libretto (anklicken) sein, um die Handlung im Konzertfilm besser verfolgen zu können, und ein ausführliches Interview zu den Hintergründen und Ideen (anklicken).

Dreikönigsoratorium Kölner Dom

DREIKÖNIGSORATORIUM Kölner Dom

Ab sofort sind Tickets erhältlich für die Uraufführung des Dreikönigsoratoriums von Komponist Helge Burggrabe am 15. und 16. September 2022. Das neu geschaffene Oratorium, ein Auftragswerk für das Kölner Domjubiläum „700 Jahre Chorweihe“, ist eine Hommage an den Kölner Dom und erzählt von der sagenumwobenen Wanderung der Heiligen Drei Könige nach Bethlehem zur Geburt Jesu und der Rückkehr in ihre Heimat. Dafür verknüpfte Helge Burggrabe Bibelstellen mit poetischen Texten und vertonte sie zu einer bildreichen Musik für Solisten, Chöre und Orchester. Zugleich geht es um fundamentale Glaubensfragen in der heutigen Zeit, vom Aufbruch des Herzens und der Sehnsucht nach Licht und Orientierung, über Herausforderungen, Widrigkeiten und Verirrungen auf dem Weg bis zum An-kommen und Berührt-Werden im Herzen durch Gottes Gegenwart.

Mitwirkende sind Anna Schudt (Sprecherin), Theresa Klose (Sopran), Elvira Bill (Alt), Wolfgang Klose (Tenor), Konstantin Paganetti (Bariton), Thomas Laske (Bass), Michael Suhr (Licht), Kölner Domchor, Mädchenchor am Kölner Dom, Vokalensemble Kölner Dom und das Kölner Kammerorchester. Die Gesamtleitung liegt bei Domkapellmeister Eberhard Metternich.

Kostenlose Zugangskarten für das Dreikönigsoratorium im Kölner Dom sind ab sofort hier erhältlich. Ab 15. August wird es zudem möglich sein, unter www.domforum.de kostenlose Tickets zu buchen für einstündige Werkeinführungen mit Helge Burggrabe am 15.9. und 16.9., jeweils von 17 bis 18 Uhr. Ein Angebot des Katholischen Bildungswerkes Köln.

Wer noch tiefer in das Werk eintauchen möchte, ist zu einem ausführlichen Begleitprogramm des Fördervereins musica innova e.V. eingeladen, das vom 15.9. (10.45 Uhr) bis 16.9. (11.30 Uhr) in der Karl Rahner Akademie in Köln mit dem Komponisten Helge Burggrabe und weiteren Referenten stattfinden wird. Nähere Informationen bietet die Ausschreibung (Bitte anklicken). Aufgrund großer Nachfrage sind hierfür alle Plätze vergeben, eine Warteliste wird jedoch geführt.

Lux in tenebris im Bremer Dom

LUX IN TENEBRIS im Bremer Dom

Am 3. September 2022 um 21 Uhr ist es nun endlich so weit: Das Friedensoratorium LUX IN TENEBRIS wird im Bremer Dom aufgeführt! Ursprünglich als Gedenkkonzert am 8. Mai 2020 geplant und wegen Corona drei Mal (!) verschoben, bekommt es durch die weltpolitischen Entwicklungen nun eine große Aktualität. LUX IN TENEBRIS ist ein Werk über Krieg und die Sehnsucht nach Frieden, das die Vision eines anderen Miteinanders entwickelt und so Mut macht und Hoffnung gibt, gerade in der jetzigen Zeit. Dabei verbindet sich die Musik von Chören, Solisten, Organisten, Streichern, Bläsern und Percussionisten mit gesprochener Lyrik und mit Lichtkunst zu einem Gesamtkunstwerk.

Mitwirkende sind die Solisten Sabrina Reist (Sopran), Sophia Holst (Alt), Clemens Löschmann (Tenor), Albrecht Pöhl, (Bariton) und Erik Roßbander als Sprecher. Zudem wirken die Mädchenkantorei (Einstudierung: Markus Kaiser) und der Bremer Domchor, Hsin Lee (Schlagzeug), David Schollmeyer (Orgel) und die Kammer Sinfonie Bremen mit. Die Lichtgestaltung liegt in den Händen von Gisela Meyer-Hahn und die Gesamtleitung der Aufführung hat Domkantor Tobias Gravenhorst.

Karten für LUX IN TENEBRIS im Bremer Dom sind im Vorverkauf erhältlich unter www.nordwest-ticket.de zu 25 / 20 / 11 Euro (ermäßigt 18 / 14 / 8 Euro); An der Abendkasse sind die Karten dann mit 30 / 25 / 15 Euro (ermäßigt 20 / 15 / 10 Euro) etwas teurer.

Hagios

HAGIOS Friedenskonzerte

HAGIOS Friedenskonzerte mit Helge Burggrabe in Wiesbaden (27..4.), Emmerich (28.4.), Xanten (29.4.), Kirchberg (21.5.), Schwanberg (28.5.), CZ-Prag (11.6.), Chemnitz (12.6.), Petersberg (2.7.) und CH-Kappel (9.7.) laden dazu ein, in diesen bewegten Zeiten innezuhalten und  Kraft zu sammeln. Mit Gesang und Stille in besonderen Kirchenräumen entsteht eine Atmosphäre, die den inneren Frieden stärkt, ohne den letztlich kein äußerer Frieden möglich sein wird. Auf Eintritt wird verzichtet, stattdessen wird zu Spenden eingeladen, die zum größten Teil an Hilfsprojekte u.a. der Stiftung Pro Humanität in der Ukraine, auf Lesbos und in der Republik Niger weitergegeben werden. Die Niederrhein-Zeitung (NRZ) veröffentlichte ein ausführliches Interview mit Helge Burggrabe. 

PROGRAMM 2022

Das neue Programmheft 2022 ist erschienen! Wir laden herzlich zu einer Reihe an HAGIOS Konzerten und Seminaren ein, unter anderem Vertiefungsseminare am Benediktushof (bei Würzburg), auf dem Petersberg (Dachau), in den Klöstern Kirchberg, Schwanberg und Kappel (CH). Alle Termine sind hier zu finden und werden laufend aktualisiert. Ein besonderer Höhepunkt wird die Uraufführung des Dreikönigsoratoriums im Kölner Dom sein. Die Chartres-Seminare 2022 sind seit letztem Frühjahr ausgebucht, seit dem 15. März 2022 ist es möglich, sich für die Chartresreisen 2023 anzumelden. Innerhalb von einem Tag waren die Seminare ausgebucht, es gibt allerdings Wartelisten. Die Ausschreibungen der Seminartermine und die Buchungsmöglichkeit sind auf der Chartres-Seite zu finden.

Jahresprogramm 2022/2023 von Helge Burggrabe (PDF)

Cato Bontjes van Beek - Konzertfilm

CATO Konzert im Bremer Dom

Unter dem Titel „Leben will ich, leben, leben“ wird am 14. November 2021 um 20 Uhr im Bremer Dom die musikalisch-literarische Würdigung der Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek aufgeführt. In dem von Helge Burggrabe konzipierten Konzertprogramm, das vor einem Jahr als Konzertfilm aufgenommen wurde, werden die berührenden Original-Texte der Cato von Julia Jentsch gelesen, die vor 16 Jahren bereits Sophie Scholl im preisgekrönten Kinofilm spielte. Christoph Jöde, Schauspieler am Hamburger Schauspielhaus, interpretiert die männlichen Rollen und als Erzähler führt der Sprecher Lorenz Meyboden durch den Abend. Die Texte betten sich ein in ausdrucksstarke, abwechslungsreiche Vokalmusik, die vom renommierten Vokalensemble SJAELLA aus Leipzig gesungen wird. Dabei sind vom Komponisten Helge Burggrabe neu vertonte Cato-Texte ebenso zu hören wie Musik, die Cato viel bedeutete, von Johann Sebastian Bach bis zu Schlagern aus den 1930iger Jahren wie „Bei Mir Bistu Shein“. Ein Trailer (bitte anklicken) bietet eine Einstimmung auf das Konzertprogramm.

Das Konzert würdigt Cato Bontjes van Beek, die am 14. November 1920 geboren und mit nur 22 Jahren am 5. August 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde. Sie wuchs in einer Künstlerfamilie in Fischerhude bei Bremen auf und entwickelte schon früh ein erstaunliches Interesse an Sprache, fremden Kulturen und fernöstlicher Philosophie. In Berlin entwarf und verteilte sie für die Widerstandsgruppe „Rote Kapelle“ Flugblätter – und wurde verhaftet. Ihre Briefe aus der fast zehnmonatigen Haft zählen zu den eindrucksvollsten Zeugnissen einer politischen Gefangenen während der NS-Zeit. Daher bleibt Cato mit ihrem aktiven und geistigen Widerstand ein zeitloses Vorbild für Mut und Entschlossenheit im Kampf gegen Unterdrückung und Unfreiheit.

Karten zu 20 Euro (Schüler, Studenten: 10 Euro) zzgl. Ticket-Gebühren waren erhältlich an allen VVK-Stellen und direkt unter www.nordwest-ticket.de. Hinweis: Der Vorverkauf ist inzwischen beendet, an der Abendkasse sind jedoch noch 100 Tickets erhältlich. Bei dieser Veranstaltung gilt die 3G-Regelung. Veranstalter ist die Dommusik Bremen, unterstützt vom Förderverein musica innova e.V.. Nähere Informationen zum Konzert und dem Film über Cato bietet die Website www.burggrabe.de.

HAGIOS im Kölner Dom

Aufgrund der großen Resonanz in den letzten Jahren wird am 5. Nov. 2021 im Kölner ein weiterer HAGIOS-Liederabend stattfinden, in diesem Herbst endlich wieder live und mit Publikum! HAGIOS ist ein neuartiges Mitsing-Konzertprojekt, das von kontemplativer Stille bis zu kraftvollem, vielstimmigem Gesang reicht. Es braucht dazu nur die eigene Stimme und die Vorfreude auf das Erlebnis, gemeinsam mit vielen anderen Menschen den Kölner Dom in einen großen Klangraum zu verwandeln.

Gesungen werden schnell zu erlernende geistliche Kanons und Gesänge aus dem HAGIOS-Liederzyklus, der die alte, kraftvolle Gesangs-Tradition von Klöstern oder neueren Gemeinschaften wie Taizé fortführt.
Helge Burggrabe: „Endlich ist gemeinsamer Gesang wieder möglich! Bringt viele Mitsänger*innen mit und lasst uns gemeinsam einen besonderen Abend im Kölner Dom gestalten!“

Beginn ist um 21 Uhr, es gelten die 3G-Regeln. Weitere Informationen unter „Termine“ (bitte anklicken).

Hinweis: Das Domradio überträgt den Abend im Internet TV als Live-Stream

HUMAN in Brüssel

Rund 50 Jugendliche aus Brüssel-Molenbeek haben in einer bewegenden Aufführung im Königlich-Flämischen Stadttheater (KVS) das Musikwerk HUMAN von Helge Burgrabe mit Community Dance auf die Bühne gebracht. Angeleitet durch die Choreografen Wilfried van Poppel, Amaya Lubeigt, Nanni Kloke und Susan Barnett ließen die Jugendlichen mit hoher Intensität und Überzeugungskraft berührende Bilder entstehen zu Grundthemen und Spannungsfelder des Menschseins wie Leben und Tod, Heimat und Fremde oder Liebe und Verlust, inspiriert von der Idee der „Menschenrechte“ und dem Engagement für mehr Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden.

Sammy Mahdi, belgischer Staatssekretär für Asyl und Migration und Schirmherr der HUMAN Aufführung in Brüssel, zeigte sich begeistert und berührt, als er den Jugendlichen in einer spontanen Rede auf der Bühne zurief: “Never in your life let yourself be told that you can’t do it or that you won’t get there. Our Brussels youth is bursting with talent. What we saw tonight is proof of that. And yet we have only a fraction of what you have seen in your march and this is only a fraction of what you can achieve in life. Know that there will always be people who do believe in you and who will give you opportunities – regardless of prejudices about nationality, skin color or faith.”

Veranstalter der HUMAN Jugendtanzpremiere in Brüssel war das Imelda Instituut (www.imelda-instituut.be), finanziell ermöglicht durch den Förderverein musica innova e.V.. Das HUMAN Kulturprojekt soll in Brüssel in den nächsten zwei Jahren fortgesetzt werden.

Nähere Informationen bietet die Website www.human-project.net.

HUMAN in Bremen

Mit zwei ausverkauften Aufführungen und Standing Ovations des Publikums hat das Kulturprojekt HUMAN im Theater Bremen die Weltpremiere gefeiert! Musik und Tanz verschmolzen zu einer Einheit und erzählten in mitreißenden und berührenden Bildern von Höhen und Tiefen menschlichen Lebens. Mit großem Farbenreichtum interpretierte das Kammerensemble Konsonanz, Elbtonal Percussion und der Pianist John Kameel Farah unter der Leitung von Dirigent Julio Fernández das neue Orchesterwerk des Komponisten Helge Burggrabe. Die Choreografie von Wilfried van Poppel und Amaya Lubeigt, getanzt von 30 Tänzerinnen und Tänzern, setzte die Grundthemen von Menschsein in poetischen und eindrücklichen Bildern in Szene. Das Publikum zeigte sich begeistert und bewegt und dankte mit lang anhaltendem Applaus und Standing Ovations.

Ausführliche Informationen zum Kulturprojekt HUMAN bietet die Website www.human-project.net.
Und hier ist die neue Musik HUMAN erhältlich!
Link zum Vorbericht von Radio Bremen/ARD.

HUMAN in Berlin abgesagt

Das für den 26.9. in Berlin geplante Konzert musste aufgrund der aktuellen Corona-Situation und der damit verbundenen Planungsunsicherheit leider abgesagt werden und wird auf Frühjahr/Sommer 2022 verschoben! Der neue Termin wird an dieser Stelle bald bekannt gegeben.

Das neue Musikwerk HUMAN des Komponisten Helge Burggrabe thematisiert Grundbedürfnisse des Lebens, wie sie auch in den UN-Menschenrechten formuliert sind. Mit der Klangsprache eines Kammerorchesters, erweitert durch ein Percussion-Ensemble und Klavier lotet HUMAN dabei Spannungsfelder des Menschseins aus wie Leben & Tod, Heimat & Fremde sowie Liebe & Verlust. Die ausdrucksstarke, nuancenreiche Orchestermusik wird erweitert und vertieft durch philosophische, politische und teilweise lyrische Texte von Nelson Mandela, Malala Yousafzai, Mahatma Gandhi, Stéphane Hessel, Amanda Gorman und weiteren engagierten Persönlichkeiten.

Ausführende der HUMAN-Konzertpremiere in der Berliner Philharmonie sind das Deutsche Kammerorchester Berlin, das Hamburger Percussion-Quartett Elbtonal und der kanadisch-palästinensische Pianist John Kameel Farah unter der Leitung der englischen Dirigentin Catherine Larsen-Maguire. Die bekannte Schauspielerin Iris Berben liest die Texte. Veranstalter der HUMAN-Konzertpremiere ist die Berliner Agentur Oben, unterstützt durch das Label Neue Meister / Edel Kultur und den Förderverein musica innova e.V.. Weitere Informationen zum Kulturprojekt HUMAN bietet die Website www.human-project.net.