Reisen zur Kathedrale von Chartres

Ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Skulpturen- und Glaskunst, Klang- und Lichtmystik.

Wer die Kathedrale von Chartres betritt , erlebt einen Zusammenklang, eine vielstimmige Symphonie aus Stein, Glas, Raum, Figuren, Geschichten oder auch alten Menschheitssymbolen wie dem Labyrinth. Aus dem Staunen über diese kunstvolle Vernetzung so unterschiedlicher Elemente entsteht die große Frage nach dem Bauplan: Nach welcher Partitur wird hier gespielt? Es ist eine vielschichtige Partitur, die alle Einzelheiten verbindet, und zugleich offen ist, von uns heutigen Menschen weitergeschrieben und gespielt zu werden. Die Kathedrale von Chartres ist ein Gesamtkunstwerk, das den ganzen Menschen ansprechen kann, ja geradezu herausfordert: als KünstlerIn, als Sinnsuchende(r), als MusikerIn, als ArchitektIn, als KunsthistorikerIn und als MystikerIn. Alle Seiten in uns werden angesprochen und man schaut und lauscht.

Wesentliche Impulse für den eigenen christlich-spirituellen Weg.

Dieser ganzheitliche Ansatz ist die Grundlage meiner spirituellen Reisen nach Chartres: Körper, Geist und Seele werden gleichermaßen angesprochen und so sind wesentliche Erkenntnisse und Erfahrungen bis ins Biographische hinein möglich. Eine Form des Zugangs sind die täglichen Führungen, die sich – orientiert an dem jeweiligen thematischen Schwerpunkt der Reise – dem Mysterium dieses Ortes annähern.

Ein weiterer Zugangsweg jeder Chartres-Reise ist die Musik: Musik macht die Kathedrale als Klangraum erlebbar und kann – besonders in Chartres – der Schlüssel zu einer tieferen, spirituellen Erfahrung von Raum und Stille sein. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht nötig, jede und jeder ist herzlich willkommen! Besonders kostbar sind zudem die Sonderöffnungen für die Gruppe, die durch die jahrelange gute Zusammenarbeit mit dem Domkapitel möglich sind: das Erlebnis der stillen Kathedrale am Morgen vor der offiziellen Öffnung, Gesang und Kontemplation in der romanischen Unterkirche, die Begehung des Labyrinthes und der Aufstieg in das Strebewerk der Kathedrale.