Das Friedensprojekt HAGIOS

HAGIOS Idee

Inspiriert durch das altgriechische Wort HAGIOS für das „Heilige“, das Nicht-Nennbare, auf das alle Religionen ausgerichtet sind, entwickelt der Komponist Helge Burggrabe seit 2015 einen Liederfundus, der die alte Gesangs-Tradition der Klöster und Gemeinschaften wie Taizé in neuer Weise fortführt. Entstanden sind zwei Zyklen mit ein- bis vierstimmigen Gesängen, die das Heilige umkreisen wie „gesungene Gebete“, lebendig und kraftvoll oder in die Meditation und Stille führend.

Die Resonanz ist groß: Viele Chöre, Singgruppen und Kirchengemeinden greifen die HAGIOS Gesänge auf. Es gibt eine wachsende Zahl an regelmäßigen Gruppen und Einzel-Veranstaltungen. Helge Burggrabe selbst leitet HAGIOS Seminare und gestaltete bereits 100 HAGIOS Friedenskonzerte im deutschsprachigen Raum mit mehr als 25.000 Mitsänger*innen. Die Choreographin Nanni Kloke entwickelte HAGIOS Tänze, die ihrerseits weite Kreise ziehen. Für Helge Burggrabe und Nanni Kloke ist es eine Form von konkreter Friedensarbeit, da die HAGIOS Gesänge – gesungen und getanzt – zu innerem Frieden führen können, ohne den kein äußerer Friede denkbar ist. Das HAGIOS Projekt wird unterstützt von musica innova e.V. und ist Teil der Initiative ART FOR PEACE.

Aktuell: HAGIOS Friedensgebete in Kirchengemeinden und anderen Gruppen und Initiativen. Hier ist ein Vorschlag für den Ablauf, basierend auf dem HAGIOS Liederheft (bitte anklicken).

Interview der Niederrhein-Zeitung (NRZ) mit Helge Burggrabe über HAGIOS. 


„PACE E BENE !“ auf Youtube ansehen

„Wer singt, betet doppelt, soll Augustinus gesagt haben, und wenn ich Helge Burggrabes gesungene Gebete höre, dann verstehe ich, was damit gemeint ist; Gesang als doppelt inniges Gebet ereignet sich für mich in jedem dieser Gebetslieder. Und vielleicht das größte Geschenk daran ist, dass nicht nur das Singen, sondern auch das Hinhören zum Gebet wird.“

Bruder David Steindl-Rast, OSB