Seminare

Idee & Konzept

Musik – Kontemplation – Wandlung

Mit diesem Dreiklang möchte ich Sie einladen, mit mir besondere Orte aufzusuchen. Zum einen ist es die Musik, die aus der Stille kommt, den Dialog sucht mit der Architektur und dabei neue Räume in uns selber öffnen kann. Zum zweiten ist es die Kontemplation, das Innehalten und Sammeln, durch die wir nicht nur zur Ruhe kommen von der Zerstreuung des Alltags, sondern auch Achtsamkeit und Klarheit erlangen können.
Und zum dritten ist es die innere Wandlung, das Mysterium von Tod und Geburt, das sich in uns immer wieder von Neuem vollziehen möchte.

Meine Seminararbeit hat das Ziel, Räume für wesentliche spirituelle Erfahrungen zu öffnen.

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Hagios

HAGIOS – Gesungenes Gebet

Seminar mit Stille, Gesang und Gebet


Das Singen ist die eigentliche Muttersprache aller Menschen:
denn sie ist die natürlichste und einfachste Weise,
in der wir ungeteilt da sind und uns ganz mitteilen können –
mit all unseren Erfahrungen, Empfindungen und Hoffnungen. (Sir Yehudi Menuhin)

„Hagios ho Theos – Heilig bist du, Gott.“ So beginnt ein zentraler Gebetsgesang der orthodoxen Liturgie, der in den vergangenen Jahren über die Orthodoxie hinaus für viele Menschen zu einem Herzensgesang geworden ist. Dieses kurze und leicht zu erlernende Gebet soll Ausgangspunkt sein für die Erfahrung der eigenen Stimme als Ausdrucksmöglichkeit der Seele und des Glaubens. Gesang kann in einen Raum führen, den wir Menschen als heilig und heilend empfinden. Wir betreten dann den Raum unserer tiefsten Zugehörigkeit mit allem Lebendigen, mit der Schöpfung.


Vor jedem Klang steht jedoch die Stille, das Öffnen des „Herzensohres“, wie es so schön in der Benediktusregel heißt: „Schweige und höre, neige deines Herzensohr, suche den Frieden“. Daher sind Zeiten der Stille ein weiterer fester Bestandteil dieses Seminars, bevor wir aus dem Lauschen heraus wieder eintauchen in die Fülle der Töne. Gesungen werden neben Klangimprovisationen schnell zu erlernende geistliche Kanons und Lieder aus der Tradition von Taizé, aber auch neue geistliche Gesänge von Helge Burggrabe. Musikalische Voraussetzungen sind nicht notwendig, jede und jeder ist herzlich eingeladen.

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Stille

WEGE IN DIE STILLE

Eintauchen in die Stille und Kraft von Kirchenräumen 

Musik erfindet Stille
Architektur erfindet Raum
In der Resonanz von Architektur und Musik
entsteht der Raum der Stille
(Helge Burggrabe)

Inhalt dieser Zeit der Stille ist: Kirchenräume als Klangräume, als Pilgerwege und Orte Gottes erleben. Die Musik und die eigene Stimme neu entdecken in Verbindung mit den aus Stein gebauten Harmonien der sakralen Architektur. Durch Kontemplation, Musik und Labyrinthbegehung den eigenen Körper als Klangraum und Ort einer lebendigen Stille wahrnehmen und Kraft und Inspiration für den eigenen spirituellen Weg im Alltag finden.

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Instrument

MACHE MICH ZU EINEM INSTRUMENT…

Architektur als gebaute Musik erleben den eigenen Körper als Klangraum entdecken

Alte Sakralräume können eine große Faszination auslösen. Beim Betreten eines solchen zu Stein geronnenen Musikinstrumentes erfasst uns eine Ahnung von der Idee der damaligen Baumeister, ein Bauwerk nach den harmonikalen Gesetzmäßigkeiten des großen Weltenbaumeisters zu errichten. Wenn wir heute mit dem Raum bewusst in Resonanz gehen und ihn als Musikinstrument zum Klingen bringen, kann ein Funke dieser Vision der Baumeister in uns erneut Wirklichkeit werden: Das Göttliche möchte sichtbar und hörbar werden und durch uns Menschen hindurchtönen. Ein Seminar mit Raumwahrnehmung und Körpererfahrung, mit Kanons, einfacher Chormusik und freiem Tönen, mit Lauschen auf Flötenmusik und Gestalten von Ritualen. Was soll durch mich zum Klingen kommen, inwiefern kann ich über das Musik-Erleben hinaus in meinem Leben zu einem „Instrument deines Friedens“ (Franz von Assisi) werden?

INSTRUMENT WERDEN MIT MUSIK & TANZ

Italien-Reise auf den Spuren von Franziskus und Clara

Mit Musik und Tanz auf den Spuren des Heiligen Franz von Assisi, der auf berührende Weise sich als Instrument Gottes erlebt hat und die Schöpfung tief verehrte. Sein „Hymnus der Geschöpfe“, der berühmte Sonnengesang, wird im Tanz und im gemeinsamen Gesang der rote Faden dieser abwechslungsreichen, innerlich und äußerlich bewegenden Woche sein. Dabei wohnen wir in einem wunderschönen Kloster in Cortona, das im 13. Jahrhundert durch die Heilige Klara gegründet wurde. Ausflüge zu Orten des Heiligen Franziskus mit besonderer Geschichte runden das Programm ab.

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Singende Seele

DU MEINE SEELE SINGE…

Musik, Stille und Raumerleben

Und dann meine Seele sei weit, sei weit,
dass dir das Leben gelinge,
breite dich wie ein Federkleid
über die sinnenden Dinge.
(Rainer Maria Rilke)

Kann meine Seele singen? Und was ist das überhaupt mit der Seele? Lange scheinbar vergessen ist sie heute wieder in aller Munde. Vielleicht, weil wir spüren, dass wir sonst im seelenlosen Getriebe unterzugehen drohen. Wir sehnen uns wieder nach der Seele. Unsere Seele sehnt sich danach, Raum zu finden, „weit zu werden“ (Rilke), zu lauschen, zu singen. Die Saiten unserer Seele wollen klingen. Dieses Seminar möchte einladen, die innere Lebensmelodie neu zu entdecken und nach außen immer mutiger auch hörbar zu machen. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht nötig, jede und jeder ist herzlich willkommen!

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Labyrinth

MUSIK & LABYRINTH

Tanze Dein Leben! – Das Labyrinth als altes Menschheitssymbol für den Tanz des Lebens

Wohin führt mein Weg? Das Labyrinth ist seit alters her ein kraftvolles Symbol für das Leben. Mit seinen Windungen und Wendungen lädt es ein, „Labyrinthisches“ zu entdecken und den eigenen Weg zu finden. Dabei steht das Tanzen und Pilgern zu Live-Musik mit Flöte, Klavier und Trommel im Mittelpunkt.

Die Mischung aus tradierten und von Burggrabe neu choreographierten Labyrinth-Tänzen greift unterschiedliche Aspekte des Labyrinthes auf: Die christlichen Deutung des Labyrinthes als dem „Pilgerweg nach Jerusalem“ und den griechischen Mythos von Ariadne und Theseus: Neu komponierte Musik führt uns zum Kampf gegen Minotauros, zu Ariadnes Tanz der Liebe und schließlich zum Jubeltanz von Delos.

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Ostern

OSTERN ERLEBEN

Stille, Gesang, Raumerleben und liturgische Feiern im Kloster Jerichow 


Manchmal stehen wir auf
stehen wir zur Auferstehung auf
- mitten am Tage
mit unserem lebendigem Haar
mit unserer atmenden Haut
(Marie Luise Kaschnitz)

Die Ostertage bewusst zu gestalten bedeutet ein Eintauchen in das Mysterium von Tod und Auferstehung. Dabei geht es um die Entwicklung neuer Formen für eine lebendige Spiritualität mit allen Sinnen. Wie eine Urgemeinde werden wir die Themen und Rituale hinterfragen und (neu) entdecken und gemeinsam Andachten feiern wie die Fußwaschung an Gründonnerstag, die Karfreitagsliturgie und das Osterfest am Sonntagmorgen zur aufgehenden Sonne. Die mehrstündige festliche Feier am Samstagabend mit Osterfeuer, Ritualen und Gesängen wird gemeinsam mit der Jerichower Gemeinde begangen. So können diese Ostertage zu einer wichtigen Inspirationsquelle für die eigene Spiritualität werden, zu einer Art „Jahreswechsel“ auf dem inneren Weg.

Nächster Seminar-Termin: 28. März – 1. April 2018. Nähere Informationen HIER.

Flyer mit Anmelde-Coupon: OSTERN-JERICHOW-2018

Advent

INMITTEN DER NACHT

Musikalisch-spirituelle Tage: Gesang, Stille & Ritual

Diese Tage laden dazu ein, sich im vorweihnachtlichen Trubel eine Auszeit zu gönnen mit der Frage: Was ist für mich das Wesentliche der Adventszeit, wie kann ich einen eigenen, lebendigen Zugang bekommen? Zunächst ist es die Zeit der Dunkelheit, ein Raum, in dem Erwartung und Sehnsucht nach Neu-Orientierung entstehen. Von hier aus beginnt das bewusste Zugehen auf das eine Licht, auf Jesu Geburt, auf Geburt und Wandlung in mir.

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Magnificat

MAGNIFICAT

Gesang, Austausch, Stille & Ritual

„Sie wird aus den verwitterten Fresken ausbrechen und zu uns sprechen“, prophezeit die Dichterin und Ordensfrau Silja Walter. Wie spricht Maria zu uns, wie kommt sie uns in Texten, in der Musik und in Darstellungen der Kunst entgegen?

Und wie wird es sein, wenn etwas von dem wahr werden sollte, was die Mystikerin Hildegard von Bingen über die Verbindung von Maria und Gesang sagte: „Wenn wir singen, werden wir wie Maria, dann bringen wir erneut das Göttliche auf die Welt.“

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