Konzertprojekte zu Stille, Musik und Spiritualität

Lux in Tenebris

LUX IN TENEBRIS – Weisses Oratorium

Oratorium aus Klang, Text und Licht für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Sprechstimme, Streichquartett, Bläsertrio, Schlagwerk, Orgeln, Schola und Chöre von Helge Burggrabe

Ausgehend von den Darstellungen und Themen der Hildesheimer Bernwardtür erzählt das Werk vom Fall in die Dunkelheit und der Suche nach dem neuen Licht. Biblische Stationen des Alten und Neuen Testaments werden mit Reflexionen über die spirituellen Dimension von Licht und Finsternis in Bezug gesetzt.

Das Libretto hat Helge Burggrabe in Zusammenarbeit mit dem Theologen Dr. Reinhard Göllner und der Journalistin Angela Krumpen verfasst.

Werkgeschichte:

Das Oratorium LUX IN TENEBRIS wurde als Auftragswerk zum 1200-Jahr-Jubiläum des Bistums Hildesheim am 14.-17. Mai 2015 uraufgeführt. Mitwirkende bei den vier Erstaufführungen waren: Martina Gedeck (Rezitation), ELBTONAL Percussion, Geraldine Zeller (Sopran), Anne Bierwirth (Alt), Manuel König (Tenor), KMD Helmut Langenbruch (Orgel), Streichquartett, Bläsertrio, Domchor, Kammerchor, Mädchenchor und Schola der Hildesheimer Dommusik unter der Leitung von Dommusikdirektor Thomas Viezens und Domkantor Dr. Stefan Mahr; Licht- und Videokunst: Michael Suhr und media.plus X. Ein Konzertprojekt, das Musik und Spiritualität verbindet.


Hagios

HAGIOS – Gesungenes Gebet

Liedernacht zum Innehalten, Lauschen und Mitsingen

Die Liedernacht HAGIOS ist eine klingende Andacht, die von kontemplativer Stille bis zu kraftvollem, vielstimmigem Gesang reicht und zum Innehalten, Lauschen und Mitsingen einlädt. „Hagios ho Theos – Heilig bist du, Gott.“ So beginnt ein zentraler Gebetsgesang der orthodoxen Liturgie, der in den vergangenen Jahren für viele Menschen zu einem Herzensgesang geworden ist. Dieses kurze und leicht zu erlernende Gebet ist der Ausgangspunkt der Liedernacht, die von Klangimprovisationen über geistliche Kanons und Lieder aus der Tradition von Taizé bis zu neuen Vertonungen von Helge Burggrabe reicht. Es braucht dazu nur die eigene Stimme und die Vorfreude auf das Erlebnis, gemeinsam mit anderen Menschen die Kirche in einen Klangraum zu verwandeln und dabei die eigene Stimme als Ausdrucksmöglichkeit der Seele und des Glaubens zu erfahren. Gesang kann in einen Raum führen, den wir Menschen als heilig und heilend empfinden. Wir betreten dann den Raum unserer tiefsten Zugehörigkeit mit allem Lebendigen, mit der Schöpfung.


Getragen wird die Klangfülle von der Stille, aus der alle Klänge hervorgehen und wieder zurückkehren. Daher wird es an diesem Abend auch Zeiten der Stille und des Lauschens geben, wie es so schön in der Vertonung einer Benediktusregel ausgedrückt ist: „Schweige und höre, neige deines Herzensohr, suche den Frieden“. Egal ob bisheriger Garnichtsänger, Gelegenheitssänger oder Vielsänger – jede und jeder ist herzlich willkommen!

Ein Konzertprojekt, das Stille, Musik und Spiritualität verbindet!
Interessierte Veranstalter wenden sich bitte an das Kulturbüro, wir senden gerne Informationsmaterial zu und freuen uns über Ihre Anfrage!


Jehoschua

JEHOSCHUA – Rotes Oratorium

Ein Oratorium für Sopran, Alt, Tenor, Violoncello, Klarinette, Sprecher, Marimba, Vibraphon, Tamtam, Trommel, Röhrenglocken, Kammerchor und Streichorchester von Helge Burggrabe

Ausgangspunkt des Werkes sind die im hebräischen Namen JEHOSCHUA (= Jesus) enthaltenen Vokale

I – E – O – U – A, die auf der Ebene der Sprache und des Klanges das Thema des Oratoriums aufgreifen und erlebbar machen können: Es geht um Menschwerdung und Inkarnation, eine geistlich-philosophische Grundfrage, die mit der Farbe Rot verbunden werden kann. So bedeutet beispielsweise das hebräische Wort adāmā sowohl “Erdboden“ als auch “Röte“ und ist zugleich die sprachliche Wurzel für den Namen des ersten (biblischen) Menschen überhaupt: Adam. Auch in der Malerei und Glaskunst des Mittelalters ist die Farbe Rot im geistlichen Kontext häufig ein Verweis auf Inkarnation und Manifestation bis hin zur Metapher für das Blut Jesu.

Die Struktur des Oratoriums greift über die spezielle Vokalfolge den Inkarnationsgedanken auf: Es beginnt mit dem hellen Vokal I, geht über die Vokale E und O bis zum dunklen Vokal U und endet schließlich mit dem öffnenden Vokal A und dem Bibelzitat (Joh. 1,14): „Und das Wort wird Fleisch und wohnt unter uns.“ Da jedem Vokal ein eigener Resonanzbereich im menschlichen Körper zugeordnet werden kann, entspricht die Vertonung der Vokal-Reihenfolge gewissermaßen einem Hineinsinken der Musik in den eigenen Körper. Der Vokal A mit seinem Resonanzraum “Herz“ kommt am Ende dieses musikalischen Inkarnationsprozesses und kann als Aufrichtung und Öffnung erlebt werden.

Das Libretto des Theologen Kurt Dantzer ordnet den fünf Vokalen biblische Geschichten, Psalmgebete, Betrachtungen, Dialoge und Anrufungen zu, die den Weg des göttlichen Wortes zu den Menschen und den Weg der Wandlung des Menschen beschreiben. Dabei stehen fünf zentrale Begegnungsgeschichten Jesu aus den Evangelien im Mittelpunkt, die reflektiert, respondiert und weitergeführt werden.

Vom Aufbau her ist das Werk an die Oratorien-Tradition angelehnt: So werden die Texte und Aussagen von Solisten und Chor in Form von Rezitation, Arien und Chorälen vorgetragen, begleitet von einem Streichorchester. Hinzu kommen solistisch eingesetzte Klarinette und Cello, die das Geschehen kommentieren, sowie besondere Klangfarben und rhythmische Elemente durch diverse Perkussionsinstrumente.

Im Vordergrund der Vertonung steht der Ritual-Charakter. Ein Gong eröffnet und beschließt das Werk. Nachdem im Prolog das Wort, der Klang und die Kernsätze eingeführt wurden, folgen fünf Kapitel mit jeweils in sich ähnlichem, rituellem Aufbau.

Bei Aufführungen von Jehoschua kommt der Verbindung von Sprache, Musik und dem Raum eine wichtige Bedeutung zu: Der Aufführungsort soll gewissermaßen mit seinem gebauten Architektur-Leib selbst in Dialog und Resonanz treten und die Geschichte miterzählen. Ziel ist eine Verbindung von Stille, Musik und Spiritualität.

Werkgeschichte

Das Kulturprojekt Jehoschua war ein gemeinsames Auftragswerk des Loccumer Arbeitskreises für Meditation und des Diakoniekonvents Lutherstift in Falkenburg bei Oldenburg. Jehoschua wurde am 10. Mai 2008 in Hannover in der Neustädter Hof- und Stadtkirche uraufgeführt mit weiteren Aufführungen in Nienburg und Ganderkesee statt. Das ganze Projekt stand dabei unter der Schirmherrschaft des damaligen Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen, Christian Wulff. Im Jahr 2009 wurde Jehoschua im Bremer Dom und in der Blankeneser Kirche in Hamburg aufgeführt sowie in einer kammermusikalischen Bearbeitung des Pianisten Henning Lucius an der Evangelischen Akademie Hofgeismar. Im Rahmen der Hamburger Aufführung erfolgte die Ersteinspielung des Werkes, die 2010 von dem Münchner Label OehmsClassics als Doppel-CD veröffentlicht wurde. 2011 wurde das Werk erstmals mit einer TanzPerformance verbunden, die der israelische Choreograph und Tänzer Lior Lev realisierte. Das zentrale Thema des Werkes, Menschwerdung und Inkarnation, wird dabei nicht nur auf musikalisch-sprachlicher Ebene erzählt, sondern auch durch den Körper eines Menschen ausgedrückt. So wird das Prozesshafte auch visuell: Vor den Augen der Konzertbesucher entwickelt es sich aus dem Moment heraus. 2012 folgten Aufführungen der Kölner Dommusik unter der Leitung von Eberhard Metternich im Hohen Dom zu Köln und in der Kathedrale von Chartres.

Pressereaktionen zu Jehoschua können hier nachgelesen werden.

CD-Einspielung

Das Werk Jehoschua liegt seit März 2010 als CD-Veröffentlichung vor. Die Interpreten dieser von dem Münchner Label OehmsClassics produzierten Ersteinspielung sind Olivia Jeremias (Cello), Johannes Peitz (Klarinette), Geraldine Zeller (Sopran), Anne Bierwirth (Alt), Manuel König (Tenor), Marek Reimann (Perkussion), Christoph Bantzer (Rezitation) sowie der Harvestehuder Kammerchor und das Ensemble Resonanz unter der Leitung von Dirigent Claus Bantzer.

Die Doppel-CD ist im Handel oder direkt hier im Shop erhältlich.


Stella Maris

STELLA MARIS – Blaues Oratorium

Ein Oratorium für Mezzosopran, Klarinette, Violoncello, Sprechstimme, Jugendchor, Kammerchor, Orgel, Marimbaphon, Tam-tam, Becken, Röhrenglocken, Trommel, Wasserinstrumente, WasserKlangBilder und Lichtkunst von Helge Burggrabe

Stella Maris ist ein Marienoratorium, das aus Anlass der 1000-Jahr-Feierlichkeiten in Chartres von Helge Burggrabe komponiert und am 8. September 2006 als europäisches Kulturprojekt unter der Schirmherrschaft der Botschafter von Frankreich und Deutschland in der dortigen Kathedrale uraufgeführt wurde. Libretto und Musik stellen einen Brückenschlag dar von Alt und Neu, von Überliefertem und neu Entwickeltem. Im Mittelpunkt stehen die Frauenfiguren Maria und Sophia, erzählt wird die Handlung von einer Sopranistin, einer Sprecherin, Instrumentalsolisten und Chören. Durch die Einbeziehung von Architektur, Musik, Sprache und den Dialog von Klang und Wasser entsteht eine Synästhesie, die das Publikum auf allen Ebenen der Wahrnehmung anspricht.

Zu Beginn des Werkes tritt Sophia auf, von der die Bibel berichtet, dass sie bereits vor Erschaffung der Welt an der Seite Gottes weilte. Die Sängerin (Sopran) trägt eine blaue Scheibe aus Chartreser Glas und stellt sich als personifizierte Weisheit vor. Es folgen Vertonungen von Ausschnitten der Genesis, die vom Urmeer und der Erschaffung des Lichts handeln, bevor Maria (Rezitation) zum ersten Mal erscheint. Maria spricht stellvertretend für eine Frau aus der heutigen Zeit Monologe im Stil von Tagebucheinträgen. Auf einer zweiten, universellen Erzählebene werden Texte aus dem „Marienleben“ von Rainer Maria Rilke in Form von Soloarien (Sopran) vorgetragen. Zusammen mit den Chorstücken „Je suis le silence I-III“ bieten sie Raum für weiterführende Reflexionen. Weiterhin zitiert das Libretto aus dem biblischen Gesang der Maria „Magnificat“ und greift einen Marientext des Chartreser Gelehrten Fulbert (um 1.000 n. Chr.) auf.

Das Werk endet im Finalstück mit den Worten der Schriftstellerin und Nonne Silja Walter: „Sie wird aus den verwitterten Fresken ausbrechen. (…) Brich die Wand von innen her auf, sprich offen zu uns, Maria“.

Wie die Handlung lebt auch die Musik von der Polarität zwischen Alt und Neu, indem sie gregorianische Elemente mit einer neueren Musiksprache verbindet. Das von Solisten und Chor gesungene Wort wird instrumental durch die solistischen Melodielinien von Cello und Blockflöte einerseits und die Klangfülle der Orgel andererseits weitergeführt.

In dem Marienbegriff Stella Maris klingen zwei zentrale Elemente an: Licht und Wasser. Daher unterstützt ein Lichtkonzept die Handlung des Oratoriums und schafft außerdem neue Raumerlebnisse durch dezent eingesetztes Architekturlicht. Der Wasser-Aspekt wird realisiert von dem Künstler Alexander Lauterwasser, der mit seinen Bildern den Dialog von Klang und Wasser sichtbar macht. Bei der von ihm entwickelten Wasserklang-Projektion wird ein mit destilliertem Wasser gefülltes Gefäß von unten her mittels eines speziellen Schallwandlers durch die Klänge der Musik zum Schwingen gebracht. Über Lichtreflektionen werden die Verteilungen und Wanderungen der Wellenbewegungen sichtbar gemacht, gefilmt und auf eine Leinwand projiziert. Es ist ein Konzertprojekt, das Kunst, Musik und Spiritualität verbindet. 


Werkgeschichte 

Das Oratorium Stella Maris wurde als europäisches Kulturprojekt am 8. September 2006 in Chartres und am 10. September 2006 in Hamburg als deutsch-französisches Doppelkonzert mit 70 Künstlern aus beiden Ländern uraufgeführt. Der deutsch-französische Fernsehsender ARTE begleitete die Uraufführung und erstellte einen Dokumentarfilm, der seither in mehreren Ländern ausgestrahlt wurde.

Bereits mit der Hamburger Aufführung wurde klar, dass Stella Maris zwar als Hommage an die Kathedrale von Chartres entstanden war, aber durch seinen universellen Ansatz auch in anderen Kirchenräume seine Wirkung entfalten kann und stimmig inszeniert werden kann. So folgten 2007 zwei Aufführungen im Mariendom Neviges, in Europas größtem Sakralbau der Moderne, und 2008 dann eine Aufführung im Hohen Dom zu Köln mit mehr als 3.500 Besuchern. Weitere Aufführungen folgten 2011 in der Dresdner Frauenkirche und 2012 im Kaiserdom Königslutter.

Mit dem Ziel, dass Stella Maris noch größere Kreise ziehen möge, wurde im Herbst 2011 die Stiftung Stella Maris Foundation gegründet. Nähere Informationen sind unter www.stellamarisfoundation.com zu finden.

Dokumentarfilm und Konzertverfilmung (DVD)

Von dem Werk Stella Maris liegt seit 2008 eine Doppel-DVD mit zwei Filmen vor, die im Label Hänssler Classic erschienen ist. Ein knapp einstündiger Dokumentarfilm zeigt die Premiere in Chartres mit Hintergrundberichten, Interviews, Architekturbildern und Konzertausschnitten. Dieser Film wurde von NDR TV und Arte TV produziert und mehrfach im Fernsehen unter dem Titel „Ein Marienoratorium für die Kathedrale von Chartres“ ausgestrahlt. Mitwirkende Künstler sind Hiam Abbass, Graciela de Gyldenfeldt, Emmanuelle Bertrand, Helge Burggrabe, Patrick Delabre, Alexander Lauterwasser, Michael Batz, der Harvestehuder Kammerchor und der Chartreser Jugendchor La Maîtrise unter der Leitung von Dirigent Claus Bantzer.

Ein weiterer Film zeigt das Oratorium Stella Maris ungekürzt in seiner Konzertfassung, aufgenommen im Mariendom Neviges, einer der größten modernen Kirchen. Mitwirkende hierbei sind Iris Berben, Maria Jonas, Emmanuelle Bertrand, Helge Burggrabe, Winfried Bönig, Alexander Lauterwasser, Mario Klapper, das Vokalensemble Kölner Dom und Knaben des Kölner Domchores unter der Leitung von DKM Eberhard Metternich.

Die DVD enthält zudem ein Gespräch zwischen Iris Berben und Helge Burggrabe über das Projekt Stella Maris.

Die Doppel-DVD ist im Handel oder direkt hier im Shop erhältlich.


Konzert der Stille

KONZERT DER STILLE

Konzertprogramm für Flöte, Sopran, Cello, Klavier, Lichtkunst und Rezitation

Was ist Stille? Dieser Frage soll auf poetische Weise mit Sprache und Musik nachgegangen werden: Ausgehend von dem „Hymnus der Stille“, bei dem die Stille selbst zu sprechen beginnt, werden Texte von John Cage, Friedrich Nietzsche, Friedrich Hölderlin, Rumi, Rainer Maria Rilke und Rose Ausländer zu Gehör gebracht. Die Vertonungen für Solisten und Chor von der Gregorianik einer Hildegard von Bingen bis zu neuen Kompositionen von Helge Burggrabe versuchen die Grenze zwischen Stille und Klang, aber auch die Fülle und Lebendigkeit von Stille erlebbar zu machen. Entdeckt werden soll eine Stille, die mehr ist als nur die Abwesenheit von Geräuschen. Die Musizierenden beziehen dabei den gesamten Kirchenraum mit ein, ändern ihre Spielpositionen und ermöglichen so dem Publikum ein besonderes akustisches Raumerleben. Unterstützt von einer dezent eingesetzten Lichtkunst entsteht eine Hommage an den jeweiligen Kirchenraum, die neue und überraschende Sichtweisen ermöglicht. Es ist ein Konzertprojekt, das Stille, Musik und Spiritualität miteinander verbindet.

 Ausführende: Helge Burggrabe (Flöten), Geraldine Zeller (Sopran), Olivia Jeremias (Cello), Michael Suhr (Lichtkunst) in Zusammenarbeit mit einem Kammerchor, Organisten und Rezitator.

Werkgeschichte

Nach ersten Konzerten 2006 in der Ulmer Georgskirche, 2007 in St. Maria im Kapitol in Köln, 2008 in der Klosterkirche Heiligkreuztal und 2009 in der Hamburger Kirche der Stille wurde das Konzert der Stille aufgrund der großen Resonanz seit 2010 in zwanzig weiteren Kirchen in Deutschland, Italien und der Schweiz aufgeführt. Darunter waren der Verdener Dom, die Heiliggeistkirche in Heidelberg, der Bad Gandersheimer Dom, das Berner Münster und das Pantheon in Rom. 2013 wirkte bei zwei Aufführungen der Artist CARISMO. Vergleichbar dem akustischen Ansatz ging es auch auf visueller Ebene darum, eine Stille zu entdecken, die mehr ist als die Abwesenheit von Bewegung.

Konzertverfilmung (DVD)

Ende März 2011 erschien das KONZERT DER STILLE als Filmaufnahme der Bad Gandersheimer Aufführung auf DVD und ist im Shop erhältlich. Dabei wird die besondere Verbindung von Musik, Sprache, romanischer Architektur, Lichtkunst und Stille erlebbar. Mitwirkende sind: Geraldine Zeller (Sopran), Olivia Jeremias (Cello), Helge Burggrabe (Flöten, Konzept), Henning Scherf (Rezitation), Kammerchor Wernigerode, Leitung: Rainer Ahrens, Lichtgestaltung: Michael Suhr. Ein Trailer mit Filmausschnitten der DVD kann hier (Verlinkung mit Unterseite „Impressionen“) angeschaut werden.



Wasserkonzert

WASSERKONZERT

Hommage mit Musik, Sprache und WasserKlangBildern für Flöte, Sopran, Cello, Klavier und Rezitation

Die Kosmogonien aller Kulturen sprechen von dem Wasser als dem Ur-Element: „Und Finsternis war über dem Urmeer“ (Genesis). Aus dem Wasser entsteht alles Leben, Wasser kann jedoch auch Leben verschlingen. In der Schöpfung gibt es kein Element, das beweglicher und resonanzfähiger ist, es ist das Element der Reinigung, der Erneuerung und der Taufe. Die Vielschichtigkeit des Wassers ist inspirierend für die Musik: An diesem Abend wird Wassermusik aus unterschiedlichen Jahrhunderten zu hören sein und mit neuen Kompositionen von Helge Burggrabe und Claus Bantzer verbunden. Eingebettet in die Musik würdigen geistliche Texte unterschiedlicher Kulturen sowie lyrische Texte zum Thema Wasser von J.W. Goethe, R.M. Rilke, P. Valéry, J. Zink und anderen das Wasser als zentrales Element des Lebens. Ein besonderer Höhepunkt sind die WasserKlangBilder von Alexander Lauterwasser, die live zur Musik entstehen und im Kirchenraum durch Projektion zu sehen sein werden. Schirmherr dieser Konzertreihe ist der Fernseh-Journalist Dr. Franz Alt. Als engagierter Vorkämpfer und Vordenker einer umfassenden Energiewende hin zu regenerativen Energien sieht er in diesem Projekt einen kulturellen Beitrag zu einem bewussten Umgang mit der kostbaren Ressource Wasser. Ein Konzertprojekt, das Kunst, Musik und Spiritualität verbindet.

Ausführende: Helge Burggrabe (Flöten), Geraldine Zeller (Sopran), Olivia Jeremias (Cello), Claus Bantzer (Klavier), Alexander Lauterwasser (WasserKlangBilder)
Premiere: 7. Oktober 2010, Martinskirche Sindelfingen

Magnificat

MAGNIFICAT

Ein Marienkonzert für Flöte, Sopran, Cello und Rezitation

Ein zentraler Text der abendländischen Kultur bekommt ein neues Gewand: Hymnen der Hildegard von Bingen und Texte von Rainer Maria Rilke werden eingebettet in die Neuvertonung des Magnificat durch Helge Burggrabe. So entsteht ein Zyklus, der den Lobgesang der Maria erweitert, indem er Bibeltext, mittelalterliche Marienverehrung und moderne Lyrik miteinander verbindet. Außerdem ist es den Künstlern ein Anliegen die Architektur des sakralen Raumes durch eine spezielle Raumchoreographie mit einzubeziehen. Es ist ein Konzertprojekt, das Stille, Musik und Spiritualität verbindet.

Ausführende: Helge Burggrabe (Flöten), Geraldine Zeller (Sopran), Olivia Jeremias (Cello)

Premiere: 5. September 2009, Münster Heiligkreuztal bei Ulm